HPV-Typisierung

Die HPV-Typisierung ist ein laborchemisches Verfahren, bei dem spezifische Stämme des humanen Papillomavirus (HPV), die in einer Gewebe- oder Körperflüssigkeitsprobe vorhanden sind, identifiziert werden. Es gibt mehr als 100 HPV-Typen, von denen einige Genitalwarzen verursachen, während andere zu präkanzerösen Veränderungen und Krebs führen können, insbesondere zu Gebärmutterhalskrebs, aber auch zu anderen Krebsarten wie Analkrebs, Peniskrebs, Vulvakrebs, Vaginalkrebs und oropharyngealem Krebs.

Warum wird eine Typisierung durchgeführt?

Verschiedene HPV-Typen haben unterschiedliche Risiken für die Krebsentwicklung. Die bekanntesten Hochrisiko-Typen sind HPV-Typ 16 und 18, die für die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Die Typisierung hilft, das Risiko für die Entwicklung präkanzeröser Veränderungen oder Krebs zu bewerten. Das Erkennen von Hochrisiko-HPV-Typen kann auf die Notwendigkeit einer genaueren Überwachung und potenzieller Interventionen hinweisen, um die Krebsentwicklung zu verhindern.

Wie wird es durchgeführt?

Der Prozess beginnt typischerweise mit der Entnahme einer Gewebe- oder Flüssigkeitsprobe, normalerweise während eines Pap-Tests oder einer Kolposkopie. Die Probe wird in ein Labor geschickt, wo eine molekulare Analyse (häufig PCR – Polymerase-Kettenreaktion) zur Detektion von Virus-DNA oder RNA durchgeführt wird. Der Test kann spezifische HPV-Typen identifizieren, die in der Probe vorhanden sind.

Verfügbare Ärzte unter HPV-Typisierung

Vinka Pleško

dr. med. spec. ginekologije i opstetricije

Nikica Družijanić

Prof. Dr. med. Koloproktologe

Antonije Majić

Dr. med. Facharzt für Bauchchirurgie

Krešimir Mustapić

Dr. med. Facharzt für abdominale Chirurgie

    Damir Kraljević

    Dr. med. Facharzt für Bauchchirurgie

      Ana Ivančević

      Dr. med. Gynäkologie