
Ultraschall-Densitometrie
Die Ultraschall-Densitometrie ist ein diagnostisches Verfahren, das verwendet wird, um die Knochendichte mittels Ultraschall zu messen. Im Gegensatz zur traditionellen Densitometrie, die mit Röntgenstrahlen (DXA, Dual-Energy-Röntgen-Absorptiometrie) durchgeführt wird, nutzt die Ultraschall-Densitometrie Schallwellen zur Beurteilung der Knochendichte und -struktur. Die Ultraschall-Densitometrie wird häufig als Screening-Werkzeug zur Beurteilung des Risikos für Osteoporose verwendet, insbesondere bei älteren Menschen, Frauen nach der Menopause und anderen Personen mit Risikofaktoren für den Verlust von Knochenmasse.
Wie wird es durchgeführt?
Es wird häufig an peripheren Knochen durchgeführt, wie zum Beispiel am Fersenbein (Kalkaneus) oder am Handgelenk. Während des Verfahrens wird ein Gerät, das Ultraschall aussendet, auf die Haut über dem untersuchten Knochen platziert, oft mit der Verwendung von Ultraschallgel zur besseren Übertragung der Schallwellen. Das Gerät misst die Geschwindigkeit, mit der die Schallwellen durch den Knochen gehen, und deren Attenuation (Schwächung), was Informationen über die Dichte und Qualität des Knochens liefert. Die Ergebnisse werden normalerweise als T-Score ausgedrückt, der die Messung der Knochendichte mit dem vergleicht, was bei einer gesunden jungen Population erwartet wird.








